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Via Julia Classic 2020

Via Julia Classic 2020 - Wer früher stirbt ist länger tot

Beschreibung

Damit das Oldtimer-Jahr nicht gar so trübseelig ausklingt, habe ich mir zum Saisonende eine Ausfahrt überlegt, deren Motto ein Film vorgab. Wer kennt ihn nicht, den Film vom Marcus H. Rosenmüller "Wer früher stirbt ist länger tot".

Ich habe mich immer schon gefragt, an welchen Orten der Film gedreht wurde. Nach einiger Sucherei hatte ich es herausgefunden. Mehr oder weniger spontan habe ich dann eingeladen. Mit dabei waren zur heurigen kleinen Ausfahrt die Freunde vom Fiat 124 Spider Stammtisch München (https://www.fiatspider.de)

Die Ausfahrt ging zu verschiedenen Drehorten, die im Trailer zum Film zu sehen sind.

Zunächst noch nebelig, aber später bei aufkommendem Sonnenschein war es eine traumhafte Ausfahrt. Die Wälder und Alleen herbstlich bunt, die Ortschaften teilweise wie im Bauernhofmuseum. Die Strecke war bunt gemischt, von sehr kurvig bis zur schnelleren Ausbaustrecke.

Eine nette Teilnehmerin hatte zum Schluß noch eine Überraschung für uns parat. Im Film wird ein Milchdrink getrunken und den sie extra beschafft und an alle verteilt hat. Vielen Dank für diese Aufmerksamkeit!

 

Programm

Um 08:00 starteten wir mit einem BMW Z8 und einem Pininfarina Spidereuropa vom der ersten Treffpunkt in München-Freiham um nach Pullach ins Isartal, zum zweiten Treffpunkt zu fahren. Die Münchner waren noch nicht wach und somit ging es schnell voran. In Pullach schlossen sich drei weitere Fahrzeuge, ein Fiat 124 Sport Spider AS, ein Fiat Spider 2000 CS0 Limited Edition und ein Fiat Spider 2000 CS0 an. Unterwegs in Grünwald sammelten wir noch einen weiteren Pininfarina Spidereuropa DS ein, der sein Dach bereits geöffnet hatte.
Über Oberhaching ging es über Landstraßen in die Nähe von Holzkirchen zum "Danninger Weiher". Dort warteten bereits drei weitere Unerschrockene, ein Fiat 124 Spider CS1, ein Fiat 124 Coupé BC und ein Audi 80 GTE.

Die Tour begann mit einer kleinen Wanderung, eher einem Spaziergang zum "Danninger Weiher". Das ist aber nur der Filmname und das ist dort wo der Sebastian ausführlich und theatralisch über die Moorleichen zu erzählen weiß. Ein Wanderparkplatz im Wald bot genügend Platz um sich mit Abstand zu treffen.

Danach ging an die Stelle, wo die Oma Krammer mit dem Krankenbett unfreiwillig den Hang hinunterfährt und schließlich im Heustadel landet. Das Filmplakat wurde an der Stelle aufgenommen.

Der weitere Weg führte zur Wirtschaft, in der die zwei Buben mit dem Vater leben. Neben dem Wirtshaus steht, wie in Bayern üblich die Kirche mit dem Friedhof, in dem die Oma Krammer beerdigt wurde.
An diesem Sonntag war Kirta (Kirchweih) und darum gab es auf Vorbestellung eine Gans mit Kartoffelknödel und Blaukraut. Wir saßen im Saal, in dem die Aufnahmen mit dem Wäschaufhängen gemacht wurden. Es war genügend Platz um die Abstandregeln einzuhalten.

Nach der Mittagseinkehr ging es hauptsächlich über Nebenstraßen, teilweise der Via Julia folgend ins Inntal zur malerisch gelegenen Kirche auf deren Friedhof die Sophie Schneider, die Mutter vom Sebastian ihre letzte Ruhe fand. Dort wurden die Szenen gedreht, wo der Sebastian in der Kirche mit dem Pfarrer redet und am Grab um ein Zeichen der verstorbenen Mama bittet.
Daneben ist, wie kann es in Bayern anders sein, eine Wirtschaft und dort fand sich Zeit für Kaffee und Kuchen. Auch dort reservierte man uns genügend Platz um die Abstandregeln einzuhalten.

Zum Abschluß ging es in schnellerer Fahrt noch auf 1123 m ü. NN über den Sudelfeldpass nach Bayrischzell und weiter bis Osterhofen.
Auf dem Parkplatz der Talstation reihten wir uns nochmals auf und konnten noch einen Blick auf den bereits mit Schnee bedeckten Wendelstein werfen.

Alle Überschüsse aus der Ausfahrt gehen an das Projekt Via Julia. Danke an alle Sponsoren der Via Julia Classic!